Stress, Burnout, Adrenal Fatigue

Burnout, StressIn der heutigen Zeit ist wohl hinlänglich bekannt, wie schädlich Stress sein kann. Dabei ist hier nicht etwa eine temporäre, zeitweilige Belastung oder Anspannung gemeint, der nicht nur aufregen, sondern gleichzeitig anregen kann (Eustress). In diesem Kapitel geht es um den schädlichen Dauerstress (Distress – negativ bewertete Stresserfahrungen), der an einem gewissen Punkt nicht mal mehr als das wahrgenommen wird.

 

 

Wer unter Stress steht, agiert und reagiert im sogenannten Flucht- bzw. Kampfmodus. Die Stressreaktion des Körpers ist an sich nicht gesundheitsschädlich und der phasenhafte Verlauf wird sehr oft als angenehm und leistungssteigernd empfunden.

Die gesundheitsschädigenden Auswirkungen entstehen erst durch:

  • Ständige Erregung des Sympatikus – Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erhöhter Zuckerspiegel – Leber- und andere Organerkrankungen
  • Erhöhter Cholesterinspiegel – Schlaganfallrisiko
  • Verminderte Darmtätigkeit – Magen-Darmerkrankungen
  • Erhöhter Muskeltonus – Verspannungen, Haltungs- und Gelenkschäden, Spannungskopfschmerz
  • Chronische Belastung – Organismus in ständiger Widerstandsbereitschaft – Erschöpfung und Leistungsverlust
  • Geschwächte Immunkompetenz – lange Belastung

Burnout
Der Sammelbegriff Burnout (ausbrennen) steht für einen emotionalen, geistigen und körperlichen Erschöpfungszustand, der durch eine Antriebs- und Leistungsschwäche gekennzeichnet ist.

Typischerweise resultiert ein Ausbrennen am Ende einer monate- oder jahrelang andauernden Überarbeitung und grundsätzlichen Überforderung. Auch eine Unterforderung kann ähnliche Symptome hervorrufen. Ein sogenanntes Bore-Out.

Das Thema „Stressprävention“ ist bei einem Burnout das vordringliche Thema. Vor allem am Arbeitsplatz fehlt oft das Bewusstsein für die engen Zusammenhänge zwischen Stress-Leiden der Mitarbeiter, den unternehmensinternen Arbeitsbedingungen, sowie ökonomischen Folgekosten für das Unternehmen.

Adrenal Fatigue

Das Adrenal Fatigue Syndrom (Nebennierenschwäche) ist ein Zustand erschöpfter Nebennieren. Daraus resultiert eine zu geringe Produktion an Hormonen und dadurch eine geringe metabolische Energie (Erschöpfung, Burnout, etc.). Vor allem das Stresshormon Cortisol steht hierbei im Vordergrund, aber auch Adrenalin und Noradrenalin werden von den Nebennieren produziert.

Durch den Ansatz einer ganzheitlichen Therapie kann man den Wiederaufbau der Nebennieren unterstützen und die ursprüngliche Funktion wiederherstellen. Auch Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) können unter zu schwachen Nebennieren leiden, da sich beide Organe mit ihrem Stoffwechsel gegenseitig beeinflussen. Mit einer adäquaten Unterstützung des Organismus ist es möglich, die Organe zu regenerieren.

Eine maßgeschneiderte Therapie ist essentiell und eine präzise Diagnostik unerlässlich. Unsere jahrelangen Erfahrungen zeigen, dass unser bewährtes System nicht nur die Individualität des Patienten, sondern auch die des Krankheitsbildes zu erfassen weiß. Dabei werden erprobte und präzise Laboruntersuchungen mit weiteren speziellen Verfahren kombiniert.

Grundsätzlich gilt für alle aufgeführten Beschwerdebilder, dass eine nachhaltige und tiefgreifende Stressbewältigung vordringlich in Angriff zu nehmen ist. Das bedeutet, dass ein Hinterfragen von bisherigen Lebensbedingungen unumgänglich ist.

Wünschen Sie weitere Informationen? Möchten Sie wissen welche Therapiemaßnahme für Sie geeignet ist? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.